MCI – ein Erfahrungsbericht

23. Januar 2012 | 1 Kommentar | 2.812 Views

Durchschnittlich alle 3,4 Sekunden betritt ein Gast das Land Tirol. Was ist demnach naheliegender als im „Herz der Alpen“ das Feld des Tourismus zu erkunden? Als renommierte Hochschule vermittelt das Management Center Innsbruck in zwei touristischen Masterstudiengängen das nötige Know-How hierfür.

Einen Reihungstest, einen Englischtest und ein Bewerbungsgespräch später, finde ich mich als eine von 25 Studierenden des Masterstudienganges Entrepreneurship & Tourismus mit der englischgeführten Spezialisierung Marketing Management & Tourism wieder, der im Herbst 2011 in die erste Runde ging. Der Erwartung von anfänglichen Startschwierigkeiten zu trotz, bewies das MCI seine langjährige Expertise als Bildungseinrichtung. Der zweijährige Masterzweig mit einem internationalen Semester startete mit multikulturellen Studierenden aus Österreich, Deutschland, Italien, Russland, El Salvador und Gambia, deren Vorbildungen von Tourismusmanagement und Freizeitwissenschaften bis hin zu Gesundheitsmanagement im Tourismus reichten, ins erste Semester. Man merkte sofort, dass dieses Klima besonders förderlich ist, da so das Feld aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden kann.

Management Center Innsbruck, Standort III (c) Foto: Theresa Rauter

Management Center Innsbruck, Standort III (c) Foto: Theresa Rauter

MCI Studiengang: Praxisbezug einmal anders

Zu den Highlights des Studiums am Management Center Innsbruck gehören für mich aber abgesehen von den hochkarätigen Lehrenden aus Kanada, den USA, der Schweiz usw., die real-life Projekte der Vortragenden. Während andere Studiengänge nur an fiktiven Projekten arbeiten, erhielten wir dieses Semester bspw. die Möglichkeit eine Guerilla Marketingstrategie für eine der größten Tourismusdestinationen Österreichs zu gestalten. Wir konnten unsere kreativen Ideen fließen lassen und entwickelten in Kleingruppen Ambient Media, Ambush, Viral und Buzz Marketing Strategien, von welchen die besten nun in der Destination umgesetzt werden.

Ausblick, Management Center Innsbruck, Standort III (c) Foto: Theresa Rauter

Ausblick, Management Center Innsbruck, Standort III (c) Foto: Theresa Rauter

Innsbruck: die Region als Gesundheitsförderung

Der Studiengang hat aber nicht nur inhaltlich einiges zu bieten. Umgeben von der Nordkette, dem Patscherkofel und dem Axamer Lizum lässt es sich auch in der Freizeit in Innsbruck und am MCI gut aushalten. Als kleine Anmerkung als Absolventin des Studienganges Gesundheitsmanagement im Tourismus: Gesundheitsförderung scheint hier wie von alleine zu funktionieren. Vor dem Unterricht wird der Berg zum Alpenzoo mit dem Rad bezwungen und nach den Vorlesungen gehört das „Powdern“ zu den Lieblingsbeschäftigungen der passionierten SchneesportlerInnen und Freerider. Auch das Nachtleben hat seinen Reiz, gibt es doch täglich eine andere Bar, die zum Hotspot wird.

Tourismus in Österreich und das MCI

Doch nun noch einmal zurück zur Relevanz des Tourismus in Österreich. Während Sie diesen Blog-Beitrag gelesen haben, sind mittlerweile durchschnittlich 35 TouristInnen alleine in das Bundesland Tirol eingereist und wollen sich von der österreichischen Dienstleistungsqualität überraschen lassen. Das MCI gibt motivierten Studierenden die Möglichkeit von dem Know-How, das Lehrende über Jahre hinweg in verschiedenen Destinationen gesammelt haben, zu profitieren und bietet zeitgleich genügend Freiraum für Kreativität und Innovation. So will man einem Ausruhen auf vergangenen Erfolgen im Tourismus entgegenwirken und dabei speziell junge aufstrebende StudentInnen unterstützen.

Mentoring the motivated

MCI, Management Center Innsbruck

Weiterführende Links:
Entrepreneurship & Tourismus
Gesundheitsmanagement im Tourismus
Tourismus Tirol

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