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Hinschauen, Zuhören, Reinfühlen: Dein persönliches Spa-Erlebnis in nur 3 Schritten

Es ist wieder mal so weit: Es ist Wochenende. Eigentlich solltest Du jetzt die Zeit genießen. Die Woche hat Dir aber wieder alles abverlangt und Deine Gedanken drehen sich immer noch um die verschiedenen Projekte. Urlaub? Schön wärs, doch der liegt in weiter Ferne. Wäre es da nicht schön, in nur 3 Schritten Dein ganz persönliches Spa-Erlebnis zu gestalten?

Hinschauen, Zuhören, Reinfühlen

Das hört sich fast ein bisschen zu simpel an, aber glaube mir, mehr braucht es nicht. Du hast alle Zutaten für eine entspannte Zeit immer und überall in greifbarer Nähe, Du musst Dir nicht mal teures Equipment dafür kaufen.

Hinschauen, Zuhören, Reinfühlen: Die Natur bietet alle Zutaten für eine entspannte Zeit. Foto: Fotolia/drubig-photo

Hinschauen, Zuhören, Reinfühlen: Die Natur bietet alle Zutaten für eine entspannte Zeit. Foto: Fotolia/drubig-photo

1. Hinschauen

Du fühlst Dich unruhig, bekommst Deinen Kopf einfach nicht frei, kannst Dein Wochenende so gar nicht genießen? Also, raus mit Dir! Egal bei welchem Wetter. Willst Du zu Hause sitzen bleiben und warten bis die Zeit vergeht? Ich denke nicht. Geh raus in die Natur.

Kannst Du Dich noch erinnern, wie das so war, als Du ein Kind warst? Da wurde jeder Spaziergang zum Abenteuer. Keine Angst, ich verlange jetzt nicht von Dir ein Baumhaus zu bauen … naja, warum eigentlich nicht? Nein, Spaß beiseite. Warum für Kinder ein stinknormaler Spaziergang zum Abenteuer werden kann, liegt ganz einfach daran, dass sie ihre Sinne benützen. Sie sehen Dinge, die fallen uns Erwachsenen gar nicht erst auf, beobachten sie, studieren sie. Und darin liegt der erste Schritt zur optimalen Entspannung:

Geh raus, mach einen Spaziergang und schau hin!

Was kannst Du sehen, was passiert da draußen eigentlich? Welche Tiere findest Du? Was machen sie? Lege Deine Aufmerksamkeit auf das Leben in der Natur, die Dich umgibt.

2. Zuhören

Sehr gut! Jetzt bist Du schon mal rausgegangen, genießt die Natur, beobachtest vielleicht Vögel, die sich hektisch zwischen den Bäumen bewegen oder kleinere fleißige Insekten. Es gibt einfach so viel zu sehen! Kannst Du denn auch was hören? Blöde Frage eigentlich. Aber ganz ehrlich, wie sehr nimmst Du normalerweise die Geräusche der Natur wahr? Eigentlich gar nicht. Der Geräuschebrei unserer Welt aus Verkehr, Baustellen und Menschenmengen lässt es auch kaum mehr zu. Und somit bist Du beim zweiten Schritt angekommen:

Setz Dich oder, wenn Du ein trockenes Plätzchen finden kannst, leg Dich hin, schließe die Augen und höre ganz genau hin.

Was hörst Du? Genau, unglaublich, nicht wahr? Es ist laut, sehr laut, aber schön. Dutzende Vögel, die sich zurufen. Kannst Du erkennen, wer mit wem kommuniziert? Wie viele Vögel kannst Du raushören? Hör genau hin! Und wenn Du das machst, fällst Du um ein weiteres Stück tiefer in die Entspannung. Und das ist gut so!

3. Reinfühlen

Ich denke, spätestens beim zweiten Schritt hast Du schon ganz gut loslassen können und Deine Gedanken kreisen nicht mehr um E-mails und Meetings. Jetzt pass aber auf was jetzt noch kommt. Versetz Dich noch ein Mal in Deine Kindheit. Wie leicht ist es Dir da gefallen, Dich mal gedanklich auszuklinken? Tagträumen. Von den Erwachsenen eher im Negativen ausgesprochen, ist diese Fähigkeit eigentlich das Wünschenswerteste für unsere heutige Zeit. Tagträumen, der Welt da draußen mal kurz Lebewohl zu sagen.

Werde zum professionellen Tagträumer!

Du sitzt oder liegst ja bereits in der Wiese mit geschlossenen Augen und lauscht den Stimmen der Natur. Jetzt begib Dich gedanklich an Orte, Situationen, die Dir gut tun, wo Du entspannt bist. Dein letzter Urlaub vielleicht, Dein liebster Platz aus Deiner Kindheit … es ist alles möglich, Dir sind keine Grenzen gesetzt. Du musst Dich nur dabei wohlfühlen.

Du siehst, wie einfach es eigentlich geht. Mache aus einem normalen Spaziergang, Dein persönliches Spa-Erlebnis.

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