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Sinn und Unsinn von Wellness im Web 2.0

Was ist das Web 2.0? Wikipedia hat´s schön zusammen gefasst:  „Hierbei konsumiert der Nutzer nicht nur den Inhalt, er stellt als Prosument selbst den Inhalt zur Verfügung“. In dem Moment wo wir Wikipedia nutzen, sind wir schon mitten drin im Web 2.0, denn Wikipedia ist eine der zahlreichen Plattformen, die dadurch mit Inhalt und Leben erfüllt ist, dass viele Menschen die Seite gestalten. Das ist der User Generated Content, den wir alle haben wollen, weil Google den auch toll findet und die Webseiten mit viel User Generated Content für wichtiger hält als diejenigen, wo Werbeagenturen schöne Texte und Bilder im Sinne des Domain-Eigentümers einstellen.

Im Internet wird über mich geredet

Richtig. Übrigens nicht nur im Internet. Nur im Internet erfährt man nun davon, kann mitreden und sogar animieren, dass noch mehr über mich geredet wird. Damit entsteht mehr User Generated Content und Google empfindet mich als wichtig.

Das Web 2.0 ist eine große Chance für alle, die es richtig angreifen. Die meisten denken sofort an Facebook. Dort sollte man als Wellness-Anbieter präsent sein – BITTE mit einem Unternehmensprofil und keinem Personenprofil. Völlig falsch ist es, Facebook als Werbekanal zu sehen und die Menschen mit Angeboten und Werbebotschaften zuzumüllen. Stattdessen sollte man Emotionen wecken, d.h. Bilder posten, „Geschichten“ erzählen und Mehrwerte bieten. Stellt den Fans Fragen nach dem Motto „Was ist Euch wichtig? Wir möchten das wissen, weil Ihr seid uns wichtig!“ Kauft Euch keine Fans! Ihr wollt doch, dass Ihr denen, die mit Euch in Facebook verbunden sind auch wichtig seid. Das Unternehmen muss übrigens unbedingt selbst kommunizieren. Eine bezahlte Agentur kann das nicht übernehmen – auch wenn das viele behaupten und es der bequemste Weg wäre. Ihr setzt ja auch keine Agentur an Eure Spa-Rezeption und lasst sie Fragen zu Euren Anwendungen beantworten. Und noch zwei Dinge zum professionellen Facebook-Auftritt:

  1. Seid schnell! In Facebook erwartet man eine Reaktion innerhalb von wenigen Stunden
  2. Seid ehrlich! Auch wenn es um Beschwerden geht. Ehrlichkeit schafft Vertrauen und Bindung.

Dann gibt es noch Twitter. Wem´s liegt, der kann hier auch aktiv sein. Wem´s nicht liegt, braucht sich mit diesem Kanal nicht quälen.

Was gibt es schöneres, als über Bewertungsplattformen kostenlos von meinen Kunden zu erfahren, wie es Ihnen gefallen hat und was ich verbessern kann. Hierbei sind zwei Dinge wichtig:

  1. Regt Eure Kunden an, Euer Unternehmen zu bewerten und anderen davon zu erzählen. Am besten bittet Ihr nur die um eine Bewertung, von denen Ihr wisst, dass sie positiv ausfallen wird 😉
  2. Reagiert auf Bewertungen. Egal auf welcher Plattform; nehmt sie ernst aber bitte nicht persönlich, und zeigt dem Verfasser durch eine wertschätzende Antwort, wie wichtig der Kunde für Euch ist.

Was gibt’s noch?

Youtube. Falls Ihr Filme habt, legt einen kostenlosen Youtube-Channel an und platziert die Filme dort. Diese müssen nicht immer professionell sein. Auch Filme von Kunden kann man dort einstellen.

Wenn Ihr Euch an das Web 2.0 gewöhnt habt, vielleicht sogar damit wohl fühlt und die Vorteile erkannt habt, ist es ideal, Eure eigene Webseite Web 2.0 basiert zu gestalten, d.h. Facebook und Youtube-Filme einzubauen, genauso wie im Idealfall Kommentar-Funktionen und es dem Seitenbesucher überall zu ermöglichen, sofort jede Unterseite zu twittern oder auch zu auf seiner Facebook-Seite zu zeigen,  dass  sie ihm gefällt. Auf der http://oberstaufen.de haben wir das so  umgesetzt.

Dann gibt es noch Google+. Ich habe Google total lieb und weiß, dass auch Google+ wichtig ist. Gleichzeitig habe ich bisher zu diesem Netzwerk keinen Zugang gefunden und bin froh, dass ich Mitarbeiter habe, die das für mein Unternehmen tun. Und ich freue mich, wenn sich ein anderer Autor mit diesem Thema und dessen Bedeutung für den Wellnessmarkt beschäftigt.