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Carpe Diem! Ein Tag ganz ohne To-Dos

Wir stehen jeden Morgen auf mit dem Wunsch nach innerer Ruhe. Jeden Morgen steht uns ein kompletter Tag zur Verfügung. Aber dieser ist meist voll gepackt mit To-Do-Listen. Die innere Ruhe ist wieder im Hintergrund. Aber da gibt es eine Stimme in unserem Kopf, der wir immer zuhören. Beim Aufwachen ist sie schon sehr laut. „Ach Mensch könnte nicht schon Freitag sein“, „Ein blödes Wetter“, „Könnte es nicht schon Sommer sein, dann würde es mir besser gehen.“

Alle To-Dos vergessen

Wie wäre es die To-Do-Liste eines Tages einfach aus dem Fenster zu werfen? Und während man dabei ist dies zu tun auch noch gleich fische Luft am Fenster einzuatmen. Bei dieser Übung geht es nicht darum sein komplettes Leben in Frage zu stellen, sondern es geht lediglich darum einen kompletten Tag bewusst planlos zu verbringen. Die Sportler können weiterhin Sport treiben, aber vielleicht ganz spontanen Sport. Einfach sich in die Natur begeben, oder einen Kletterpark in der Nähe aufsuchen.

(c) Foto: Romy Werner

(c) Foto: Romy Werner

Die To-Do-Liste des Tages kann dem Menschen Scheuklappen auflegen und vielleicht sogar das unbewusste Gefühl geben in der Zukunft zu leben. Warum leben wir nach dem Motto, wenn ich erst das erledigt habe, DANN fühle ich mich wohl?

Das Leben genießen

Ohne es merken ist die Welt um uns herum, die wir täglich durch uns selbst erschaffen, perfekt. Ob ich im Himalaya alleine sitze, oder in einem perfekt eingerichteten Schlafzimmer – es ist das was ich daraus mache, dass es mir innere Ruhe gibt.

Freude und innere Ruhe ist nicht etwas was man erreichen könnte, wenn man es um 6:00 Uhr morgens plant, oder mit 20 plant und mit 40 erreicht haben möchte. Es ist ein innerer Zustand, den man schon in sich trägt und nur noch akzeptieren darf. IM HIER UND JETZT, genau in diesem Moment. Es ist das eigene Versprechen an sich selbst und dem Tag, dass man mit Freude die beste Version seiner Selbst zum Ausdruck bringt. GLÜCKLICH ZU SEIN UND ZU LIEBEN SIND IDENTISCH.

(c) Foto: Romy Werner

(c) Foto: Romy Werner

Falls einem ein einziger, planloser Tag ängstigt, könnte es hilfreich sein, aufzuschreiben, was dagegen sprechen könnte und es dann aus dem Fenster fliegen zu lassen. Und falls man zu Bett geht und der Tag nicht so lief, wie erhofft, sich selber einfach mal zu fragen…WAS SOLLS?