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Mit allen Sinnen genießen – das ist Wellness total

Wenn von „Wellness“ die Rede ist, dann gehen die Gedanken oft ganz spontan in Richtung Entspannungsmassagen, Wohlfühlbäder oder feuchtigkeitsspendende Hautpackungen. Jede Assoziation für sich ist dabei berechtigt und richtig – und doch wäre der Wellnessbegriff damit nicht ganz erfasst.

Beginn der Reise (c) Foto: Stephanie Helmig

Beginn der Reise (c) Foto: Stephanie Helmig

Denn um sich rundum wohlzufühlen, um wirklich einmal eine kleine Weile den Alltag mit seiner Hektik, seinen Problemen und auch körperlichen Beschwerden hinter sich lassen zu können, sollte „Wellness“ deutlich umfassender ausfallen.

Mit allen Sinnen genießen. Das ist es, was eine Wellnessbehandlung, die ihren Namen verdient, tatsächlich anstreben sollte. Welche Sinne wollen dabei inspiriert werden? Natürlich das Sehen, Riechen und das Fühlen. Aber auch das Hören und das Schmecken dürfen an einem echten Wellnesstag nicht zu kurz kommen. Womit soll es also losgehen?

Das Auge „isst“ mit

Am Anfang steht das Sehen. Der erste Eindruck ist entscheidend, wenn die Wohlfühlbehandlung gelingen soll. Alles muss sauber, harmonisch und ästhetisch ansprechend aussehen. Wir urteilen und bewerten etwas sehr schnell alleine nach dem ersten visuellen Eindruck. Unsere Augen senden Signale, die nicht selten über alles Weitere entscheiden. Sehen wir etwas Schönes, werden Glückshormone freigesetzt und wir lächeln, sind zufrieden. Unser Auge ist schnell und relativ leicht zu beeindrucken. Fluch oder Segen?

Dufte „Nebenwirkungen“

Aber auch die Nase möchte zu ihrem Recht kommen. Ob es im Behandlungszimmer frisch oder fruchtig, nach Vanille oder blumig duftet, ist nicht entscheidend. Hauptsache, der Geruchssinn wird überhaupt angenehm in Empfang genommen. Hier ist es unsagbar schwer, den richtigen Duft zu finden, die richtige Intensität auszuloten. Düfte haben sehr viel Einfluss auf unser Wohlgefühl und die Geschmäcker sind hier sehr verschieden. Bei der Auswahl ist es sehr wichtig, die Eigenschaften zu wissen. Aus diesem Grund verwenden viele Spas auch keine Düfte, weil diese individuell auf den Gast und seine Situation, Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt werden sollten.

Wohltuende Aromen (c) Foto: Stephanie Helmig

Wohltuende Aromen (c) Foto: Stephanie Helmig

Gefühltes Feeling

Die eigentliche Wellnessbehandlung will natürlich auch gefühlt werden. Nun darf das Sehen gern ausgeschaltet und mit geschlossenen Augen genossen werden. Ob es um warmes Wasser, um massierende Hände oder pflegende Packungen geht: Parallel zum Fühlen wird auch das Riechen weiter eine entscheidende Rolle spielen. Die Aromen der Öle oder Cremes, die für die Bäder oder Massagen verwendet werden, erhöhen den Wohlfühlfaktor der Anwendungen auf jeden Fall zusätzlich und wirken zudem auch noch lange nach.

Sanfte Musik ist Balsam für die Seele

Wonach mögen sich wohl die Ohren an einem Wellnesstag sehnen? Vielleicht ist bei dem einen oder anderen zur Abwechslung mal absolute Stille erwünscht. Das wird aber wohl eher die Ausnahme sein. Fast immer werden stattdessen sanfte Hintergrundmusik oder ausgemachte Meditationsklänge gewünscht. Das beruhigt, das entführt die Gedanken in angenehme Gefilde und vertreibt – zumindest temporär – Sorgen und Kümmernisse.

Genussvolles für den Gaumen

Glasweise Genuss (c) Foto: Helmig

Glasweise Genuss (c) Foto: Helmig

Wellness macht vielleicht nicht unbedingt hungrig, aber ganz sicher durstig. Ein leckerer Tee oder ein Wasser mit Frucht- oder Kräuternoten sollte deshalb die Behandlung abrunden und einen besonderen (Nach-)Geschmack bieten.

So wünsche ich mir meinen Wellnesstag …
wie sieht deiner aus?