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5 wertvolle Tipps für Online Marketing 2014

Als Geschäftsführer eines Online Marketing-Unternehmens, beschäftige ich mich sich seit 1996 mit Suchmaschinenoptimierung. Für mich als SEO-Experten findet im Online Marketing aktuell der stärkste Umbruch seit Beginn meiner Tätigkeit vor über 15 Jahren statt. Vieles hat sich bereits 2013 als Trend abgezeichnet, beispielsweise die wachsende Bedeutung hochwertiger Inhalte in Webseiten sowie im Social Web. In diesem Beitrag verrate ich Ihnen, was Ihr Unternehmen 2014 für den Erfolg im Internet benötigt und was Sie selbst dafür tun können.

Michael Kohlfürst, Matt Cutts und Rea Starzer auf der SMX West 2014 © Michael Kohlfürst

Michael Kohlfürst, Matt Cutts und Andrea Starzer auf der SMX West 2014 © Michael Kohlfürst

Auf der SMX West 2014 in San Diego/USA wurden die unten angeführten Punkte von amerikanischen SEO Spezialisten bestätigt. Ich traf auch Matt Cutts von Google zu einem Gespräch. Nun wünsche ich Ihnen viel Inspiration für Ihre Suchmaschinenoptimierung – ob SEO oder SEM.

Grundsätzlich gilt: Unternehmen müssen sich ihrer Verantwortung stellen und für langfristigen Erfolg Ressourcen zur Verfügung stellen. Das bedeutet nicht nur, dass die Mitarbeiter über das entsprechende Wissen verfügen, sondern auch, dass ihnen ausreichend Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen gewährt wird.

1. Ohne Content geht es nicht mehr

Dass ohne informativen, relevanten Content auch die beste Platzierung einer Seite keinen Erfolg bringt, liegt auf der Hand. Wer ein Suchergebnis anklickt, dort aber das Gesuchte nicht findet, wird die jeweilige Seite schnell wieder verlassen und wahrscheinlich nicht wieder aufrufen. Und weil sich immer mehr Unternehmen den Leitspruch „Content ist King“ zu Herzen nehmen, wird die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit der Benutzer zunehmend härter. Wer Texte für seine Internetseite schreibt, darf sich nicht an bestimmte Keywords klammern. Google wird immer geschickter darin, zu erkennen, ob ein Text thematisch zu einer Suchanfrage passt.

Bei der Erstellung von Inhalten macht sich Leserorientierung bezahlt. Hier ist es hilfreich, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was interessiert meine Zielgruppe?
  • In welcher Form und über welchen Kanal kann ich meine Zielgruppe am besten ansprechen?

Wer diese Aspekte berücksichtigt, kann sich außerdem über wertvolle Social Signals freuen – vorausgesetzt, entsprechende Buttons für Like und Share sind verfügbar.

Es ist also absolute Pflicht für jeden Seitenbetreiber, regelmäßig neue, relevante Inhalte zu veröffentlichen. Andererseits lohnt es sich, alten Content zu überarbeiten und zu aktualisieren. Um sowohl mit frischen als auch mit recycelten Texten nicht nur bei den Lesern, sondern auch in den Suchmaschinenergebnissen einen positiven Effekt zu erzielen, sind bei der Strukturierung von Online-Texten einige Regeln zu beachten, wie beispielsweise Überschriften, Absätze, Bilder und Links richtig zu formatieren.

2. Strukturierte Daten

Vielleicht ist Ihnen bereits aufgefallen, dass Google bestimmte Suchergebnisse mit Zusatzinformationen anreichert, beispielsweise mit Öffnungszeiten, Preisen oder Veranstaltungen. Diese detaillierten Suchergebnisse, sogenannte „Rich Snippets“ sind zum einen optisch ansprechender und zum anderen liefern sie dem Suchenden Hinweise darauf, ob die jeweilige Seite wirklich die gesuchten Informationen bietet. Hinterlegt werden diese Zusatzinformationen in den Webmaster-Tools, die entsprechenden Vorlagen sind unter schema.org zu finden.

Mit Schema.org haben sich die Suchmaschinen Google, Bing und Yahoo auf ein gemeinsames Schema geeinigt: durch das einheitliche Vokabular sollen Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo beim Einlesen der Informationen unterstützt werden.

3. Mobile Suche

Die mobile Suche startet mittlerweile richtig durch: Vor allem unterwegs nutzen immer mehr Menschen die Möglichkeit, auf dem Smartphone oder Tablet zu surfen. Und nicht nur in Bus oder Bahn nutzen Reisende ihr Mobilgerät, auch in der Automobil-Branche tut sich derzeit gewaltig etwas. Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas waren alle großen Autohersteller vertreten.

Wer also noch nicht in eine Mobile Version (Responsive Design) seiner Website investiert hat, sollte sich beeilen. Auch bei der Gestaltung der Inhalte sollte man sich den Benutzerbedürfnissen anpassen und sich an den Grundsatz: In der Kürze liegt die Würze halten. Unterwegs will schließlich niemand lange Texte lesen, stattdessen sind knappe, präzise Antworten gefragt.

4. Social Search und Google+

Wer bereits seit längerem einen Unternehmensauftritt im sozialen Netzwerk Google+ pflegt, kennt die positiven Auswirkungen auf die Google-Suchergebnisse bereits: Bewertungen, Autorenprofile und Bilder ergänzen das Resultat und werten ein Suchergebnis optisch auf. Neben Google+ sollte man aber auch Facebook nicht vernachlässigen. Das größte soziale Netzwerk kooperiert seit Mitte Januar mit der russischen Suchmaschine Yandex und arbeitet weiterhin daran, sich als “Soziale Suchmaschine” mit dem Social Graph zu etablieren. Wer Content erstellt, sollte immer auch an die verschiedenen Social Media Kanäle denken und neue und aktualisierte Inhalte mit entsprechenden Postings promoten.

5. Employer Branding

Die Arbeitgebermarke wird zunehmend zum Erfolgsfaktor. Hierbei handelt es sich um eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing (insbesondere der Markenbildung) angewandt werden, um ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (Quelle: Wikipedia).

Bei PromoMasters ist Employer Branding im Internet bereits seit 2012 Thema und mit Mag. Andrea Starzer (MBA) haben wir eine HR-Expertin mit 15 Jahren Erfahrung im Personalmarketing an Bord, die außerdem Österreichs erster zertifizierter Employer Brand Manager ist.

In Kombination mit über 15 Jahren Erfahrung im Online Marketing können wir so Employer Branding Strategien anbieten, die nachhaltig wirken. Eine attraktive Arbeitgebermarke macht ein Unternehmen übrigens nicht nur bei den eigenen Mitarbeitern und Bewerbern zum Employer of Choice: auch bei Partnern und Kunden sammelt ein Unternehmen Sympathiepunkte, wenn es beweist, dass man Mitarbeiter wertschätzt.

Umso erfreulicher, dass Employer Branding nun auch in der breiten Öffentlichkeit als relevanter Bereich der Unternehmenskommunikation wahrgenommen wird. Auf dem diesjährigen E-Day 2014 in Wien war beispielsweise ein ganzer Themenblock für Personalmarketing im Internet reserviert – dort war auch Andrea Starzer mit ihrem Vortrag „Employer Branding wirkt grenzenlos“ vertreten.

Informativ, strukturiert, mobil und sozial – die Ansprüche an Websites und deren Inhaber steigen. Wer auch 2014 im Internet erfolgreich sein will, muss aktiv werden.