Spa Magazin

Schläfst du schon oder grübelst du noch? 10 Tipps für besseren Schlaf

Der Schlaf ist unser Akku-Ladegerät – ohne ihn läuft nichts, zumindest nichts mehr richtig. Du kennst das vielleicht auch: Es ist Zeit zu Schlafen, doch die Ereignisse vom Tag oder die wochenlange Überanstrengung lassen Dich nicht zur Ruhe kommen. Du wälzt dich von einer Seite zur anderen und das Einschlafen will einfach nicht gelingen. Um drei oder vier Uhr früh weckt Dich ein Gedanke, der Dich nicht mehr loslässt und die erholsame Nachtruhe ist gestört.

Schlaflosigkeit © Johan Larson - Fotolia.com

Schlaflosigkeit © Johan Larson – Fotolia.com

Falls Dir das bekannt vorkommt, bist Du nicht alleine, denn immer mehr Menschen klagen über Einschlaf- oder Durchschlafprobleme und oft ist es ein erstes Anzeichen von Stress. Denn im Schlaf verarbeiten wir Emotionen, die für unser psychisches Wohlbefinden bedeutend sind. Wichtige Regulations- und Regenerationsprozesse finden statt, damit wir am Tag wieder volle Akkus haben.

Deshalb möchte ich zehn einfache Tipps und Strategien für mehr „Ladekapazität“ mit Dir teilen:

1. Lebe Anspannung und Entspannung

Nach Anspannung folgt Entspannung. Je weniger Du Entspannung lebst, desto mehr wird Dein Schlaf beeinträchtigt sein. Alle 90 bis 120 Minuten im Tagesverlauf ist eine qualitative Pause sinnvoll (siehe Punkt 4).

2. Bewege Dich, damit Du bewegen kannst

Ausdauersport ist eine wichtige Gesundheitsmaßnahme, die regelmäßig eingeplant werden sollte. Es hilft auch schon ein Spaziergang am Abend, um abschalten zu können.

3. Verzichte auf Alkohol und Kohlenhydrate

Alkohol stört die Schlafqualität und die Regeneration enorm. Du tust Deinem Akku keinen Gefallen damit. Auch kohlenhydratreiches Essen ist wenig förderlich. Am Abend eignet sich eiweißhaltige Nahrung.

4. „Fahre herunter“ mit einer Atemübung

Die Atmung moduliert unseren Herzschlag. Je mehr Du unter Stress und Anspannung stehst, desto schneller ist Dein Herzschlag. Versuche, die Ausatmung in qualitativen Pausen zu verlängern. Das verlangsamt Deinen Herzschlag.

5. Schreibe ein Ereignistagebuch

Schreibe Dir die belastenden Ereignisse von der Seele. Sie können dann besser verarbeitet werden und sind nicht mehr lästige „Störenfriede“ im Schlaf.

6. Werde Dir klar über den Belastungsursprung

Nur wenn Du erkennst, was genau Dich stört bzw. was hinter dem Problem steckt, kann eine Veränderung stattfinden und eingeleitet werden: „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.“

7. Setze Dir Prioritäten und Ziele im Leben

Was ist DIR persönlich wirklich wichtig im Leben? Was soll Dich jeden Tag begleiten und was möchtest du nicht mehr tun? Und was hindert Dich WIRKLICH daran, etwas zu ändern?

8. Lasse Deinen Horizont nicht einengen

„Nichts darf ALLES sein“, sagt Prof. Böschemeyer. Nicht der Beruf, die Familie, die eine Leidenschaft, das eine Projekt oder die Vision. Versuche, Dich nicht auf ein Thema zu fixieren, denn es macht deine Welt klein und instabil.

9. Sei dankbar in der Gegenwart

Versuche die positiven, kleinen Begebenheiten im Alltag wahrzunehmen. Sie richten Deinen Fokus auf das Hier und Jetzt und lassen Dich die oft „hausgemachten“ Sorgen in der Zukunft vergessen. Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Obwohl sie nicht hundert Jahre alt werden, bereiten sich die Menschen Sorge für tausend Jahre!“.

10. Notiere deine Träume

Sie geben oft wichtige Hinweise darüber, was Dich bedrückt und können hilfreiche Wegweiser sein. Gebe dem Traum eine Überschrift, denn dies zeigt meist schon die Bedeutung.

HRV-Vergleich © beplus

HRV-Vergleich © beplus

Möchtest Du einen genauen Einblick in Deine Schlafqualität und die Stressbelastung bekommen?

Hierzu eignet sich eine 24h-Herzratevariabilitäts-Messung, die ganz konkrete Hinweise auf Deine derzeitige Schlafsituation und die nötigen Gesundheitsmaßnahmen gibt. Mehr dazu findest du hier.

Ich wünsche Dir erholsame Nächte und einen vollen Akku am Tag.