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Grüne Smoothies – gesunder Start in den Tag: Die Vorteile, die Geschichte und ein Rezept

Viele von Euch haben bestimmt schon von grünen Smoothies gehört. Sie sollen gesund und lecker sein und zu mehr Vitalität verhelfen. Gehen wir diesen Behauptungen nach und finden heraus, was tatsächlich dahinter steckt.

Grüne Smoothies bestehen normalerweise aus einem Drittel Obst, einem Drittel grünem Blattgemüse und einem Drittel Wasser. Sie sind voll von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und allem, was für einen guten Start in den Tag wichtig ist. Fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen war für mich in der Vergangenheit beinahe unmöglich. Dank der grünen Smoothies gelingt das besser.

Wer kommt auf die Idee, grünes Blattgemüse und Früchte in einem Mixer zu pürieren? Die Entstehungsgeschichte

Victoria Boutenko ist wahrscheinlich die Erfinderin der grünen Smoothies. Ihre Familie und sie selbst litten an vielen Krankheiten von Diabetes im Jugendalter über Herzrhythmusstörungen, Schilddrüsenüberfunktion zu Asthma und Gelenksentzündungen. Nachdem sie bei den Ärzten als austherapiert galt, nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand und stellte auf Rohkost für sich und ihre Familie um. Das Interessante war, dass nach einiger Zeit die Krankheitssymptome weniger wurden und es der Familie viel besser ging.

Nach sieben Jahren Rohkost stellte Victoria jedoch fest, dass etwas fehlte und zwar das grüne Blattgemüse. Der Grund war: den Familienmitgliedern schmeckte es einfach nicht. Durch Zufall fand sie heraus, dass Schimpansen Früchte in grünes Blattgemüse einwickeln und dann verzehren. So kam ihr die Idee der grünen Smoothies und sie fing an, verschiedene Rezepte auszuprobieren und stellte somit sicher, dass ihre Familie auch die benötigten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem grünen Blattgemüse bekam.

Dieses Wissen hat sie in einigen Büchern zusammengefasst und weitergegeben. Ein wichtiger Schritt, denn durch natürliche Rohkost leben viele Menschen gesünder und können ihre Vitalität erhöhen.

Was gehört in einen grünen Smoothie?

Es gibt tausende Rezepte über grüne Smoothies. Eigentlich kann jedes grüne Blattgemüse verwendet werden, z.B. Feldsalat, andere grüne Salate, Spinat, Mangoldblätter, Grünkohl und alles was Sie saisonal finden können und auch als Salat essen würden. Mit wilden Kräutern oder Blättern sollten Sie aufpassen und diese genau kennen, bevor sie in den Mixer wandern.

Meine Empfehlung: einfach verschiedene Variationen ausprobieren und so seinen Lieblingssmoothie finden.

Vorteile durch das tägliche Trinken von grünen Smoothies

  1. Die höchste Vitalstoffkonzentration: Hohe Bioverfügbarkeit der Nährstoffe durch aufreißen der Zellulosewände der Pflanzenzellen.
  2. Sekundäre Pflanzenstoffe: Besonders in grünem Blattgemüse wie Salat, Spinat, Kräuter, Wildgemüse etc. sind diese enthalten. Ihnen werden antibakterielle und antivirale Wirkungen zugeschrieben.
  3. Ballaststoffe: grünes Blattgemüse ist reich an Ballaststoffen. Sie tragen dazu bei, dass der Darm gereinigt wird und gleichzeitig Giftstoffe aus dem Körper abtransportiert werden. Dadurch können der Blutzuckerspiegel, das Diabetesrisiko sowie die Cholesterinwerte gesenkt werden.
  4. Chlorophyll – das Blut der Pflanzen – in Energie umgewandeltes Sonnenlicht: Das Blattgrün Chlorophyll ähnelt vom Aufbau her dem roten Blutfarbstoff unseres Körpers. Chlorophyll ist stark basisch und kann entzündungshemmend sein. Auch die Entgiftung unseres Körpers wird unterstützt.

Warum essen wir dann so wenig grünes Gemüse, wenn die Vorteile doch auf der Hand liegen? Oftmals schmeckt es vielen Menschen einfach nicht. Aber mit etwas Obst und Wasser zu einem grünen Smoothie verarbeitet, ist es leicht, jeden Tag die richtige Menge zu sich zu nehmen.

Auf Bio-Qualität achten

Dadurch, dass in einem Smoothie viel frisches Gemüse und Obst verwendet wird, sollte dieses wenn möglich Bio-Qualität haben. Falls sie kein Bio-Gemüse verwenden, achten Sie darauf, das Gemüse sehr gut unter fließendem Wasser abzuwaschen. Auch bei Bio-Produkten ist es meiner Meinung nach wichtig zu wissen, woher diese stammen. Daher kann ich das Abonnement einer Bio-Gemüsekiste von einem Biobauern empfehlen. Das Schöne daran ist, dass Sie jede Woche eine neue Auswahl nach Hause geliefert bekommen und Gemüse probieren, das sie sonst vielleicht nie gekauft hätten.

Welcher Mixer ist geeignet?

Es gibt ein großes Angebot auf dem Markt, aber welcher Mixer ist geeignet für die Zubereitung von grünen Smoothies? Herkömmliche Haushaltsmixer verfügen meist über keine ausreichend hohe Leistung, welche benötigt wird um das Blattgrün richtig zu zerkleinern und die Zellwände aufzuspalten.

Ein guter Mixer kostet zwischen 250-750 €. Achten Sie darauf, dass er eine hohe Umdrehungszahl hat und einen leistungsstarken Motor. 2 PS sind ideal. Die Umdrehung pro Minute sollte 38.000 Umdrehungen betragen. Eine solche Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall, da man diesen Mixer auch sehr gut für die Herstellung von Suppen verwenden kann.

Rezept des SpaCamp 2014 Smoothies

Dieses Rezept haben wir gemeinsam während einer Session beim SpaCamp 2014 an der Ostsee ausprobiert:

Zutaten:

  • 4 reife Kiwis – kräftigen das Immunsystem
  • 200 gr. grüne Weintrauben (kernlos) – entschlackend und reinigend
  • 100 gr. Babyspinat (1 gr. Hand voll) – offizielles Krebsschutzgemüse in den USA
  • 40 gr. Feldsalat (1 kl. Hand voll) – hochwertiges Eisen
  • 40 ml Aloe Vera Blattfilet Gel – verfügt über 160 wichtige Inhaltsstoffe
  • 1 Schuss Agaven Dicksaft
  • 350 ml Wasser

Alle Zutaten für 90 Sekunden im Hochleistungsblender mixen.

Oftmals sind grüne Smoothies der Einstieg in eine neue Lebensweise. Durch die Entgiftung des Körpers findet ein Wandel statt. Der Körper verlangt nicht mehr nach ungesunden, sondern bevorzugt die gesunden, natürlichen Lebensmittel. Ein weiterer Vorteil ist, dass grüne Smoothies häufig den Einstieg in die gesunde Rohkost darstellen und die Scheu davor verloren geht.

Ich lade Euch ein, den Smoothie auszuprobieren und freue mich bei Fragen über Eure Kontaktaufnahme.

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