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Worauf kommt es bei der Gestaltung von Online Texten an? Ein Überblick

Oft diskutiert und noch öfter nicht richtig umgesetzt: Online Texte oder auch Content. Doch warum ist dieser Bereich im Online-Marketing eigentlich so differenziert zu betrachten? Was ist wichtig bei der Veröffentlichung von Online Texten? Gibt es einen Unterschied beim Erstellen der Texte für Print oder Online? Und welche zusätzlichen Inhalte sind für Reichweite und Usabilty förderlich?

Usability, schnelle Ladezeit und Responsive Design

Hochwertige Inhalte steigern das Vertrauen in eine Website. Dadurch wird die Usability von den Besuchern der Seite wesentlich besser bewertet. Zur Usability, oder auch Nutzerfreundlichkeit zählen auch eine schnelle Ladezeit und Übersichtlichkeit der Website. Diese Kriterien sollten bei der Ansicht am PC, Laptop sowie allen mobilen Endgeräten erfüllt sein, so dass Inhalte jederzeit gut lesbar und schnell abrufbar sind.

Was ist im Bereich Online-Texte/Content im Online-Marketing wichtig und was muss man dabei beachten? Foto: fotolia, undrey

Was ist im Bereich Online-Texte/Content im Online-Marketing wichtig und was muss man dabei beachten? Foto: fotolia, undrey

Responsive Design: ausreichend, aber nicht zu viel Text! Foto: Screentshot vom 29.02.2016 von der Esplanade Resort & Spa Homepage

Responsive Design: ausreichend, aber nicht zu viel Text! Foto: Screentshot vom 29.02.2016 von der Esplanade Resort & Spa Homepage

Responsive Design ist ein wichtiges Thema für jede Website, da heute ein Großteil der User über das Smartphone oder Tablet Artikel lesen. Wenn ihnen Inhalte zu klein angezeigt werden und damit unleserlich sind, werden sie nicht weiterlesen und möglicherweise die Website gar nicht mehr besuchen. Ein positives Beispiel ist das Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow: Die Website ist in der mobilen Darstellung übersichtlich gegliedert, verfügt über ausreichend, aber nicht zu viel Text und es lässt sich schnell und unkompliziert durch die Unterseiten navigieren. Das Gleiche gilt auch für das Cowshed Spa Berlin: Viele Bilder, Video-Content, gut lesbarer Text und eine übersichtliche Gliederung.

Oft sind Inhalte einfach zu lang oder schlecht gegliedert. Auch das mag der Leser von Online-Artikeln nicht. Texte sollten natürlich auch im Netz aktivierend, userfreundlich, Interesse weckend und fehlerfrei sein. Vor allem Titel und Teaser müssen das Interesse konkret wecken, sonst erhöht sich die Absprungrate, da sich der Leser ganz schnell und unkompliziert seine Informationen woanders im Web holen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Online- und Print-Texten?

Es bedarf keiner Expertise in diesem Bereich, um festzustellen, dass es zwischen Online- und Print-Artikeln häufig einige formale, qualitative und sprachliche Unterschiede gibt. Der Hauptunterschied zu Printartikeln besteht darin, dass sich der Leser im Internet bewegt und oft Informationen aufnimmt, die ihm „zufällig über den Weg laufen“.

Wichtig in der online Darstellung: Viele Bilder, Video-Content, gut lesbarer Text und übersichtliche Gliederung. Foto: Screenshot vom 29.02.2016 von der Cowshed Spa Homepage

Wichtig in der online Darstellung: Viele Bilder, Video-Content, gut lesbarer Text und übersichtliche Gliederung. Foto: Screenshot vom 29.02.2016 von der Cowshed Spa Homepage

Hierbei stehen ihm unendlich viele Möglichkeiten offen und er wird sich dort hin bewegen, wo ihm die Infos am interessantesten und besten zugänglich erscheinen. Konkret bedeutet das:

Texte sollten nicht 1:1 von Print übernommen werden.

Online-Beiträge sind oft auch kürzer als Print-Artikel, haben konkretere Titel und Teaser, benötigen, logischerweise, keine druckfähigen Bilder. Bilder sollten ohnehin kleiner gerechnet werden, da sonst die Seite überladen wird. Das beeinflusst wieder die Ladezeit. Außerdem überfliegen Web-User die Artikel mehr, als es bei Print der Fall ist. Die Online-Artikel müssen also auch in der Sprache und Hintergründigkeit variieren.

Um weitere Infos zu Produkten oder Inhalten zu geben, hat man online den Vorteil, Artikel auf andere Themen zu verlinken. Der User kann dann selber entscheiden, ob er Detail-Informationen auch noch lesen möchte. Außerdem werden viele Seiten direkt über Google indiziert. Gefunden werden die Inhalte aber nur dann, wenn alle Texte einer Website auch SEO optimiert sind. Dazu weiter unten mehr.

Gibt es im Print- und Online-Bereich Unterschiede im Nutzungsrecht? Wurde ein Foto für eine Printbroschüre gekauft, besteht das Veröffentlichungsrecht gegebenenfalls nur für diese. Bei der Verwendung für Online-Artikel sollte das abgeklärt werden. Sonst drohen hohe Kosten. Die Verwendung der Bilder muss immer mit dem Urheber abgestimmt werden. Das Bild muss dann eventuell erneut gekauft werden.

Wie lässt sich die Reichweite der Online-Inhalte erhöhen?

Aktuelle Angebote, Unternehmensinfos und ansprechende Bilder. Foto: Printscreen vom 2902.2016 von der Face & Body Day Spa Facebook-Seite

Aktuelle Angebote, Unternehmensinfos und ansprechende Bilder. Foto: Printscreen vom 2902.2016 von der Face & Body Day Spa Facebook-Seite

Der Online-Artikel lebt zudem davon, dass er sich über viele verschiedene Kanäle verbreiten lässt. So erhöht sich die Reichweite und auch eine neue Leser- oder Kundschaft wird darüber „stolpern“. Kanäle, die die Reichweite erhöhen, können sein:

1. Social Media: Die sozialen Netzwerke bieten eine gute Möglichkeit, einen Artikel zu verbreiten. Via Facebook ist das entweder als einfacher Post oder Sponsored Post möglich. Ein beworbener Post ist bei der richtigen Auswahl der Zielgruppe meist kostengünstig und effektiv. Ziehen User einen konkreten Nutzen aus dem Artikel oder finden ihn einfach gut, werden sie ihn mit ihren Freunden teilen, was wiederum die Reichweite erhöht. Das Face & Body Day Spa in München macht seine Inhalte sehr gut auch via Facebook zugänglich. Mit aktuellen Angeboten, Infos zum Unternehmen und ansprechenden Bildern stellt es den Usern Mehrwert durch guten Content zur Verfügung.

2. Ergebnisse in Suchmaschinen: Um viele Menschen mit einem Online-Text zu begeistern, muss man darauf achten, dass man die Inhalte so darstellt, dass sich der Nutzer angesprochen fühlt. Auch die bereits erwähnte Suchmaschinenoptimierung über relevante Keywords erhöht die Reichweite. Erscheint eine Website bei der Google-Suche möglichst weit oben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass User auch darauf klicken.

Was sind die Möglichkeiten bei der Veröffentlichung und Erstellung von Online Content?

Online-Artikel verfügen über die schöne Möglichkeit, dass man ihnen einige zusätzliche Vorzüge hinzufügen kann:

  • Videos
  • Bildergalerien
  • Infografiken
  • Listen
  • Verlinkungen
  • Tabellen
  • Einbetten von Facebook Posts oder Tweets

Natürlich sollten die speziellen Inhalte immer zum Artikel passen. Auch sollte der eigentliche Text nicht mit Content überladen werden. Verlinkungen zu weiteren Artikeln mit ähnlichen Themen sind nicht nur userfreundlich, sondern auch gut für die Suchmaschinenoptimierung. Was absolut nicht zeitgemäß ist: Auf das PDF einer Print-Broschüre zu verlinken. Lieber sollten die Inhalte onlinegerecht aufbereitet werden.

Welche Aspekte sind bezüglich SEO zu beachten?

Texte sollten, damit sie von Google gelesen und mit in das Ranking einbezogen werden, mindestens 500 Worte lang sein. Dabei gilt:

Kein doppelter Content!

Google mag es nicht, wenn Artikel sich im Inhalt über weite Strecken überschneiden.

Verlinkungen auf Unterseiten einer Website, also Link-Building, sind ebenso ein Faktor der Suchmaschinenoptimierung. Des Weiteren sollten alle für das Thema relevanten Keywords im Titel sowie in den Unterüberschriften, den Zwischentiteln und hier und dort im Text vorhanden sein. Aber Vorsicht: Zu viel des Guten kann sich wiederum negativ auf das Ranking auswirken.

Google geht es primär darum, dass der Nutzer einen Mehrwert aus den Inhalten zieht.

Auch Links von anderen Plattformen auf den eigenen Artikel steigern das SEO-Ranking. Aber Achtung: Google erkennt, ob Links von nicht relevanten Seiten kommen und straft Links von sogenannten Linkfarmen ab.

Noch mal zusammengefasst: Was funktioniert online nicht?

  1. Zu lange Texte mit sehr fachspezifischen Inhalten können dazu führen, dass der Nutzer sehr schnell aussteigt, weil er das Interesse verliert.
  2. Auch von reinen Text-Artikeln ohne Bilder, Verlinkungen oder einer Gliederung ist eher abzuraten.
  3. Lange Ladezeiten nerven: Da bleibt der User nicht lange auf der Seite.
  4. Kein Responsive Design oder eine mobile Website. User lesen Inhalte vermehrt über das Tablet oder Smartphone. Wenn dann nur die Desktop-Version der Seite zu finden ist, ist der Leser längst über alle Berge.