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Capital of Health: Berlin im Dienste der Gesundheit

Berlin ist einer der Besuchermagneten im Herzen Europas, dies bewies unlängst die Rekordzahl von mehr als 30 Millionen Übernachtungen im vergangenen Jahr. Die Hauptstadt lockt mit Kunst und Kultur, geschichtsträchtigen Orten, vibrierenden Szenevierteln und großen Musik- und Sportevents. Doch auch in einem anderen Bereich genießt Berlin international großes Ansehen – so kommen zunehmend mehr Gäste in die Hauptstadt, um gesund zu werden oder um gesund zu bleiben.

Berlin bietet im Dienste der Gesundheit Experten sämtlicher medizinischer Fachrichtungen und weltweit renommierte Kliniken, darunter das Deutsche Herzzentrum oder die Charité, die wir auch im Rahmen der Pre-Convention-Tour zum SpaCamp 2016 besuchen. Diese beiden Häuser und zahlreiche weitere Kliniken haben sich mit internationalen Service-Einrichtungen speziell auf die Bedürfnisse von Patienten aus dem Ausland eingestellt. Dabei lassen sich die Gesundheitstouristen in der Regel auf Komfortstationen der Kliniken oder ambulant behandeln und wohnen in dieser Zeit im Hotel. Während der klassische Besucher im Schnitt zwei bis drei Tage in der Stadt bleibt, verzeichnen Hotels bei diesen Gästen, aufgrund ihrer medizinischen Behandlungen, eine Aufenthaltsdauer von zehn bis 14 Tagen.

Neben der exzellenten medizinischen Qualität genießen die Auslandspatienten in Berlin ein einzigartiges Angebot an Gesundheitscoachings, Entspannungsmöglichkeiten und Spas. Speziell präventive Behandlungen, wie zum Beispiel Check-Ups und Anwendungen aus dem Bereich des Medical-Wellness nehmen deutlich zu.

Berlin als Gesundheitsstandort mit Geschichte

Der Erfolg Berlins als Gesundheitsmetropole ist begründet in einer 300 Jahre alten Tradition als Gesundheits- und Wissenschaftszentrum. Hier wirkten in der Vergangenheit mehr als ein Dutzend Nobelpreisträger, darunter Forscher wie Rudolf Virchow und Robert Koch. In den 80 Kliniken der Stadt werden jährlich etwa 814.000 Patienten von rund 8.700 berufstätigen Ärzten betreut.

Ein Gefühl für die Anfänge dieser Entwicklungen auf dem Weg zu einer der Medizinhauptstädte in Europa, erhält man bei einem Blick in die medizinhistorische Sammlung auf dem Campus der Charité: Hier weht der Geist der Forscher und Entdecker noch durch die historischen Gebäude und zahlreiche Exponate zeugen von den Anfängen dieser beeindruckenden Entwicklung. Innovative Spitzenmedizin „made in Berlin“ ist das, was auch heute die Forschungseinrichtungen der Hauptstadt international auszeichnet.

Berlin – Hauptstadt der Spas

Jeder braucht mal eine Auszeit vom Trubel der Großstadt, einen kurzen Moment des zu sich Kommens, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen. Gerade auf Reisen können Oasen der Entspannung und Ruhe wahre Energiequellen sein. Berlin bietet hierfür zahlreiche ausgezeichnete Spas, die weltweit begeistern. Beispielweise kann man sich im ehemaligen Juwelentresor des Spa de Rome auf 800 qm verwöhnen lassen, im Adlon Day Spa im puren Luxus schwelgen oder erholungsunterstützende Well-being Technologie im ONO Spa über den Dächern Berlins kennlernen.

Neugierig? Hier findet ihr weitere Informationen zum Thema Wellness und Spa in Berlin.

Urban Health – Medical Wellness in der Großstadt

Berlin vereint wie keine andere Stadt Spitzenmedizin und hochklassige Spas. Besonderes Augenmerk ist vor diesem Hintergrund auf die Entwicklungen im Bereich des Medical Wellness zu legen, auch hier überrascht Berlin und hilft seinen Gästen den eigenen Lebensstil zu verbessern. Durch die Orientierung an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gelingt es, Angebote zu schaffen, die nachhaltig zum präventiven Verhalten der Gäste beitragen können. Zum Beispiel durch die Integration von medizinischer Expertise in Spa- oder Hotelleistungen. Der Blick über den eigenen Tellerrand birgt viele neue Möglichkeiten in der Produktentwicklung. Ein Beispiel hierfür ist das  des swissotel am Kurfürstendamm, das mit einem Schlafmediziner für Gäste mit Schlafproblemen und zu hohem Stresslevel entwickelt wurde.

Im Wettbewerb positiv absetzen, können sich vor allem Angebote in unmittelbarer Nähe zu medizinischen Einrichtungen, wie zum Beispiel das Gesundheitshotel centrovital. Das im Hotelkomplex integrierte Gesundheitszentrum bietet den Gästen vom Checkup bis zur ambulanten orthopädischen Rehabilitation ein sehr breites medizinisches Leistungsportfolio und ergänzt so zusätzlich die Qualität der Angebote im Spa. Dabei geht der Trend in Berlin auch zu immer ausgefeilteren Angeboten, die den „urbanen“ Leiden gestresster Großstädter entgegenwirken sollen. Wo gäbe es für ein solches Vorhaben nicht eine bessere Zielgruppe als in Berlin?

Innovation lebt durch Vernetzung und Kooperation

Das Verlassen ausgetretener Pfade und die Offenheit sich neu zu vernetzen und einen Blick in andere Branchen zu werfen, Trends nicht nachzulaufen, sondern diese zu setzen, wird das sein, was dem Gesundheitstourismus mit all seinen Facetten in der Hauptstadtregion auch in Zukunft innovative Produkte und erfolgreiche Unternehmen bescheren wird. Genau dieser Innovationsgeist entspricht dem Format des SpaCamps und seinen Teilnehmern. Wir freuen uns schon jetzt auf Inspirationen und kreative Impulse, denn der Mut etwas zu verändern und der Wille Neues zu lernen, sind der beste Antrieb für Innovationen.

Gesundheitstourismus auch zukünftig ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Gesundheits- und Wellnesstourismus sind ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Damit sich die Hauptstadtregion im internationalen und nationalen Markt des Gesundheitswesens behaupten kann müssen Synergien zwischen der Tourismusbranche und der Gesundheitswirtschaft geschaffen werden. Dafür ist Vernetzung von enormer Bedeutung. Durch Kooperationen können attraktive Angebote und innovative Konzepte im Medical-Wellness-Bereich entwickelt werden, die Berlin als Medizinhauptstadt noch attraktiver werden lassen. Innovationsgeist ist gefragter denn je.

Weitere Informationen zum Gesundheitstourismus in der Hauptstadtregion. Der Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit Susanne Schäfer von TMB Tourismus-Marketing Brandenburg entstanden.