2013Kitzbühel, 22. - 24. November

Thesen SpaCamp 2013

Hier werden die Ergebnisse der einzelnen Sessions vom SpaCamp 2013 in Kitzbühel zusammengefasst. Diese Thesen aus Sicht der Teilnehmer und der Sessionleiter spiegeln die wichtigsten Erkenntnisse der jeweiligen Session wider.

SpaCamp 2013 Session Sonja Seirlehner (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Sonja Seirlehner (c) Dirk Holst

[SESSION 1]

Charmant unverschämt?! Erfolgreiche Strategien zur Königsdisziplin der Gesprächsführung im Business

Sonja Seirlehner, Akademie Pesermo

1 Charmant unverschämt?! Erfolgreiche Strategien = Mehr Mut zur (charmanten) Provokation!
2 Aktives Zuhören trainieren, Wohlfühlatmosphäre im Gespräch schaffen und Gemeinsamkeiten finden!
3 Reden ist Gold! Schweigen ist Silber!
4 Mut zur offenen, authentischen und empathischen Kommunikation!
5 Alles ist möglich und zu erreichen, wenn man mit authentischen Charme Probleme direkt anspricht.
SpaCamp 2013 Session Hildegard Dorn-Petersen (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Hildegard Dorn-Petersen (c) Dirk Holst

[SESSION 2]

Die Sieben Todsünden: Wie man Hotel- und Spa-Gäste nachhaltig vergrault

Hildegard Dorn-Petersen, hotel consult Unternehmensberatung

1 Es steht und fällt mit dem Management, der Fisch stinkt am Kopf. Wellness ist ein ganzheitliches Konzept, was den ganzen Betrieb betrifft, deshalb ist eine getrennte Betrachtung von Hotel & Spa nicht sinnvoll.
2 Das eigene Konzept regelmäßig überarbeiten/überdenken, Team mit einbeziehen, Bauchladen ist out!
3 Der SPA ist der vielschichtigste Bereich im Hotel, wird oft aber auch zum Sündenbock gemacht. Verständnis und Wertschätzung für MitarbeiterInnen ist sehr wichtig – 7 Todsünden als Grundlage für Qualitäts-Training im Spa
4 Aktives Zuhören in allen Bereichen des Hauses, vom ersten Gastkontakt bis ins SPA und ins Restaurant.
5 Lösungsansätze:

  • Es gibt keine Patentlösung für alle Betriebe, diese muss maßgeschneidert gefunden werden – nicht nur mit dem Management, sondern im Team
  • Abteilungsübergreifende Workshops, Profil—Findung mit unterschiedlichen Abteilungen, Cross-Selling, nicht das Rad neu erfinden wollen, sondern von der Erfahrung anderer profitieren
  • Gut, wenn sich der Berater im Vorfeld durch einen Mystery Check ein Bild vom Unternehmen und seiner Dienstleistungsqualität machen kann
SpaCamp 2013 Session Sylvia Glückert (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Sylvia Glückert (c) Dirk Holst

[SESSION 3]

Spa- und Wellness-Trends – Potentiale erkennen und nutzen

Sylvia Glückert, Spa Business Lounge

1 Superfood im Spa
2 Digital Detox, All-inclusive Spa, Spa 24/7
3 Trend oder Hype? Gibt es den Trend überhaupt?
4 Individualität bleibt das Wichtigste. Man muss für sich selbst herausfinden was passt und authentisch ist.
SpaCamp 2013 Session Dagmar Rizzato und Stefan Nungesser (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Dagmar Rizzato und Stefan Nungesser (c) Dirk Holst

[SESSION 4]

Tausendsassa („Wunderwuzzi“) Spa ManagerIn!?

Dagmar Rizzato, Rizzato Spa Consulting und Stefan Nungesser, Fachhochschule Kärnten

1 Spa ManagerInnen brauchen Begleitung/Coaching für die Professionalisierung.
2 Plattformen für den Austausch sollten geschaffen werden (Benchmarking).
3 Aus- und Weiterbildung darf nie aufhören!
4 Individuelle Betreuung neben dem Fachwissen ist wichtig.
5 Ziel muss der emotional kompetente Mitarbeiter sein!
SpaCamp 2013 Session Michael Kohlfürst (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Michael Kohlfürst (c) Dirk Holst

[SESSION 5]

Das 1×1 der Suchmaschinen-Optimierung – 10 Tipps um die Auffindbarkeit im Internet auch 2014 erfolgreich zu steigern

Michael Kohlfürst, PromoMasters Online Marketing

1 Ich kann selbst aktiv werden. Mit einfachen Tricks für mehr Klicks.
2 Gute Auffindbarkeit ist Handarbeit. Kundenservice und der erste Eindruck zählen.
3 Kümmere dich um deine online Reputation mit Unterstützung der Mitarbeiter -> Beispiel Empfang
4 Kenne die Information (Keywords) mit denen du thematisch nach außen kommunizierst.
5 Social Search – even if you are not searching, you will find me -> Beispiel Google+
Facebook pflegen; Seminare und Weiterbildungen helfen hier aktiv sein zu können.
SpaCamp 2013 Session Sascha Bostan (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Sascha Bostan (c) Dirk Holst

[SESSION 6]

Spa sucht gleichgesinnte Medien: Print ist Luxus!

Sascha Bostan, redspa media GmbH

1 Online: informiert, schnell viele Informationen
Print: inspiriert großflächig, ästhetisch, emotional
2 Auf den Mix kommt es an. Print und online Medien ergänzen sich.
3 Luxus muss definiert werden. Der 10. Bentley macht nicht glücklich.
4 Print steht für gut recherchierte Inhalte -> Glaubwürdigkeit, weckt Emotionen und erzählt Geschichten.
5 Luxus lässt sich am besten über Print kommunizieren -> Print ist Luxus.
SpaCamp 2013 Session Marlis Minkenberg und Iris Königsdorff (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Marlis Minkenberg und Iris Königsdorff (c) Dirk Holst

[SESSION 7]

Werte- und Prioritätenverschiebung der Konsumelite – was sind die Luxustrends der Zukunft und wie können wir uns in der SPA-Branche auf sie einstellen?

Marlis Minkenberg und Iris Königsdorff, Alter Meierhof Vitalhotel Glücksburg

1 Ruhe – Spa – Aufmerksamkeit
2 Luxus der Zukunft ist immateriell.
3 Zurück zur Einfachheit und Authentizität. Im Kern steht der Mensch mit seinen natürlichen Bedürfnissen nach Aufmerksamkeit, Ausgleich und aufeinander eingehen.
4 Werteverschiebung – weg vom Materiellen. Stellenwert: Zeit, Aufmerksamkeit, Einfachheit und Ruhe werden wichtiger!
5 Fallenlassen dürfen und Entscheidungen abgenommen bekommen. Einfach nur Gast sein.
SpaCamp 2013 Session Florian Bailey (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Florian Bailey (c) Dirk Holst

[SESSION 8]

Social Media und Wellness

Florian Bailey, User Centered Strategy GmbH


1 Eine klare Strategie formulieren, was man an wen kommunizieren möchte.
2 Den richtigen Kanal für die jeweilige Zielgruppe und Kommunikation nutzen.
3 Facebook generiert Reichweite. Diese Reichweite sollte dann z.B. auf einen Blog geleitet werden, wo die Kommunikation verfolgt wird.
4 Facebook ist ein emotionaler Branding- und Bildkanal, Twitter ein Kanal für Multiplikatoren, der Blog ist die Verlängerung, Leistungsvergleich ist interessant, Google+ für SEO wichtig, Youtube kann an Reichweite von FB kommen ist aber eher ein Werbekanal.
5 Immer mehr mobile Kanäle – das muss man berücksichtigen. Alle Kanäle greifen ineinander und verstärken sich. Am Ende sollte sollten sie aber wieder eine gemeinsame Geschichte aus verschiedenen Facetten/Kanälen erzählen.
SpaCamp 2013 Session Oliver Schumacher (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Oliver Schumacher (c) Dirk Holst

[SESSION 9]

Verkaufen auf Augenhöhe – aber wie?

Oliver Schumacher, Erfolgstrainer für Beauty- und Lifestyle-Unternehmen


1 Gewinner erkennt man am Start –  Verlierer auch. Mache dir Gedanken über originelle Gesprächseinstiege.
2 Sei hemmunglos – gib jedem Kunden die Chance Nein zu sagen, vielleicht sagt er Ja.
3 Wer etwas verkaufen will, muss es sich zuerst selbst verkaufen -> Nutzen/Mehrwerte kennen.
4 Sage nicht „das kostet …“, sondern „du bekommst es für …“ und „verpacke“ ggf. den Preis.
5 Reflektiere deine Gesprächsführung, tausche dich aus und lerne. Denn Kunden kaufen immer. Die Frage ist nur – bei wem?
SpaCamp 2013 Session Frank Weckesser (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Frank Weckesser (c) Dirk Holst

[SESSION 10]

Wenn es um die Seele geht: Neue Perspektiven für die Wellness Branche  Retreats und Reisen mit dem Wellness Coach

Frank Weckesser, SELF THE EMPOWERMENT COMPANY


1 Future Wellness – Seele
Die Soft Skills schaffen die Hard Facts.
2 Weiterdenken – Reisen nach Innen während wir unterwegs sind.
3 Neue Fähigkeiten – Das Spa Team als Lifestyle-Begleiter.
4 Neue Angebote: Heilende, nachhaltige Behandlungen Retreats und Reisen mit dem Wellnesscoach.
5 Die rechte (intuitive) Gehirnhälfte mehr zulassen. – In unserem Leben und auch im Spa „Busy-Ness“.
SpaCamp 2013 Session Jeannine Moosbrugger (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Jeannine Moosbrugger (c) Dirk Holst

[SESSION 11]

Ideenmanagement – wo kommen nur die guten Ideen her?

Jeannine Moosbrugger, Standortagentur Tirol


1 Nimm dir Zeit für Kreativität – für die Entwicklung von Ideen.
2 JEDER ist kreativ von Geburt an. Man darf es nur nicht verlernen.
3 Beim Ideen generieren darf man nicht an Umsetzbarkeit, Budget, Kapazitäten … denken.
4 Zuerst geht es darum so viele Ideen wie möglich zu generieren.
5 „Killing ideas can harm your future“ Geben Sie Ihren Mitarbeiter den nötigen Arbeitsalltagsgestaltungs-Freiraum um kreativ zu sein.
SpaCamp 2013 Session Andreas Romani (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Andreas Romani (c) Dirk Holst

[SESSION 12]

Kümmern Sie sich um Ihre Bewertungen, sonst kümmern sich die Bewertungsportale um Sie.

Sessionleiter: Andreas Romani, ideas4hotels – expert experience


1 Bewertungen kontrollieren ist Chefache.
2 Hoteliers müssen endlich die Wichtigkeit erkennen und Zeit investieren.
3 Bewertungen einsammeln – Anreize schaffen, um dort Bewertungen zu bekommen, wo man welche braucht.
4 Kommentieren, kommentieren, kommentieren!
5 Bewertungen sind wichtig! Müssen gedüngt, gepflegt, gewässert werden! Brauchen Sonne!
SpaCamp 2013 Session Vanessa Marder und Judith Ertler-Hernandez (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Vanessa Marder und Judith Ertler-Hernandez (c) Dirk Holst

[SESSION 13]

Spa Signature Treatment: Original oder Copy (and paste)?

Vanessa Marder, Hotel Post Lermoos und Judith Ertler-Hernández, Vinoble Cosmetics


1 Individuell für das Haus gestaltet
2 Hotel Konzept – nicht „nur“ im Spa, sondern das Thema im ganzen Haus leben.
3 Einzigartigkeit
SpaCamp 2013 Session Rene Pier (c) Jennifer Ospelt

SpaCamp 2013 Session Rene Pier (c) Jennifer Ospelt

[SESSION 14]

Vom Brauchtum zum Signature Treatment

René Pier, schienbein+pier


1 Am Anfang steht die Effektivität.
2 Brauchtum aufleben lassen, Geschichten erzählen.
3 USP schaffen, back to the roots, naturverbunden
4 Das Gute liegt so nah, Rückbesinnung auf die Wurzeln.
5 Ohne Herkunft keine Zukunft.
SpaCamp 2013 Session Tanja Klindworth und Katja Wegener (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Tanja Klindworth und Katja Wegener (c) Dirk Holst

[SESSION 15]

Der Reiseblogger, das (un)bekannte Wesen

Tanja Klindworth, Spaness und Katja Wegener, ISM Kosmetik


1 Reiseblogger werden bisher in der PR-Arbeit noch massiv unterschätzt.
2 Reiseblogger liebt Geschichten und Interaktion auch schon während der Reise = Unterschied zum klassischen Journalisten.
3 Thema noch in den Kinderschuhen was zu Berührungsängsten führt. Erwartungshaltung unbekannt.
4 Mir wurde jetzt erst klar wie viel Potential im Thema Reiseblogger steckt.
5 Überraschung wie viel Professionalität bereits von Reisebloggern geliefert wird.
SpaCamp 2013 Session Jennifer Ospelt (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Jennifer Ospelt (c) Dirk Holst

[SESSION 16]

Lohndumping in der Spa Branche

Jennifer Ospelt, I love Spa

1 Professionelle Arbeit muss ordentlich bezahlt werden!
2 Qualität des Personals nicht mehr im Vordergrund.
3 Problem der Scheinselbstständigkeit beachten!
4 Kein reines Berliner Problem, aber in Berlin allgemein verschärfte Lohnsituation.
5 Fokus auf Qualität und qualifiziertes Personal in der Zukunft!
SpaCamp 2013 Session Sha (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Sha (c) Dirk Holst

[SESSION 17]

Holistic Design – SinnesRäume im Spa

sha., Atelier sha

1 Es gibt mehr als 5 Sinne!
2 Entfaltungsraum erleben – im Menschen drinnen und in der Raumgestaltung – das ist das Spa Konzept der Zukunft.
3 Spüren statt nur Sehen – nach Innen hören statt sich vom äußeren Luxus blenden lassen.
4 Spa ist „schamanisches Wissen“ im Raum und im Körper.
5 Verschmelzung „Ich“ mit dem Raum. Zeit und Raum geben, um sich auf seine Sinne zu besinnen.
SpaCamp 2013 Session Daniel Binder und Judith Ertler-Hernandez (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Daniel Binder und Judith Ertler-Hernández (c) Dirk Holst

[SESSION 18]

Leading Spa: Job Profile Spa Director in Spa-Ketten und Outlets in der Hotellerie

Daniel Binder, FH Joanneum und Judith Ertler-Hernández, Vinoble Cosmetics

1 Spa Management wird professionell.
2 „Director of Spa“ hoffentlich bald in Deutschland, Österreich und der Schweiz etabliert. International ist man schon weiter.
3 Asien ist fortschrittlicher bei Stellungsausschreibungen/Job Profiles.
4 Führungskompetenz als Erfolgsfaktor im Spa.
5 Spa Ausbildung ist notwendig. Dem gegenüber steht das Thema Finanzierung.
SpaCamp 2013 Session Ernst Crameri (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Ernst Crameri (c) Dirk Holst

[SESSION 19]

Wahrheit und Klarheit im Kosmetik- und Wellness-Institut

Ernst Crameri, Crameri Akademie

1 Nicht nur die Einrichtung, sondern vor allem das Verhalten, Herzblut der Mitarbeiter/Behandler ist entscheidend.
2 Feinfühligkeit für den Gast, jeden Tag aufs Neue.
3 Positive Einstellung, Herzblut, den Kunden begeistern.
4 Werde nie blind für Details, denn jede Kleinigkeit ist wichtig auf dem Weg zum perfekten Wellness-Gefühl.
5 Mitarbeitersensibilisierung und tägliches Briefing. Nicht nur in Hardware investieren.
SpaCamp 2013 Session Lukas Renggli Pascal Stalder Stefan Witzig (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Session Lukas Renggli Pascal Stalder Stefan Witzig (c) Dirk Holst

[SESSION 20]

Die Entstehung des ease DESIGN SPA, Zürich – Ein Erfahrungsbericht.

Sessionleiter: Lukas Renggli, Pascal Stalder, Stefan Witzig, ease DESIGN SPA

1 Marketingbudget nicht vom Umsatz, sondern von Zielen abhängig machen.
2 „Personal selling“ ist Key.
3 Umsatzziele realistisch ansetzen.
4 Verkaufsförderung durch Mehrwert und nicht durch Rabatte realisieren (also lieber dem Vollzahler eine Zusatzbehandlung schenken als von Anfang an Rabatt geben).
5 Guerilla Marketing ist effektiv.
SpaCamp 2013 Thesen Daniel Lathan (c) Dirk Holst

SpaCamp 2013 Thesen Daniel Lathan (c) Dirk Holst

[SESSION 21]

Raum für Neues schaffen

Sessionleiter: Daniel Lathan, Hochschule Furtwangen, Hochschule Offenburg, sonami AG

1 Komplett neue Sinneseindrücke können durch neue Raumkonzepte geschaffen werden. aquamental spa geht hier komplett neue Wege.
2 Im Spa schließen wir die Augen -> Wir hören. Wir müssen uns mehr aufs Hören konzentrieren.
3 Sound wirkt unterbewusst. Wir müssen heute Klangerfahrungsräume schaffen. Natur nachbilden zu wollen, wirkt nicht authentisch.
4 aquamental spa beinhaltet wunderbare Visionen, die revolutionär anders sind und nicht Erinnerungen aus der Vergangenheit hervorrufen, sondern neue Gefühle bewirken.
5 Wir dürfen keine absolute Stille schaffen! Stille macht Angst. Mit sonami live streams schaffen wir ehrliche Umfelder, die niemanden stören.